Heinzenberg.

Erlebnisweg Glaspass - Ein Berg im Fluss

Spannende Informationen zur Geologie, zur Besiedlung durch die Walser und zur wohl einzigartigen Geschichte der Entwässerung des Lüschersees gewähren Einblicke in die von Menschenhand geprägte Landschaftsgeschichte und deren heutigen Ausprägungen.

In der Gemeinde Tschappina am oberen Heinzenberg oberhalb von Thusis im Kanton Graubünden besteht zwischen den Fraktionen Glas und Ober Gmeind ein riesiges Hangrutschgebiet, welches sowohl als Naturschauspiel als auch mit seiner Naturgeschichte einzigartig ist. Sichelförmige Abrissbänder ziehen sich bis hoch zum Heinzenbergergrat. Das Ergebnis ist eine unverwechselbare Landschaft, die seit ihrer Besiedlung im Laufe des 14. Jahrhunderts durch die Walser eine spannende Geschichte durchlebt hat. Bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts ist die Bergwildnis urbar gemacht und von einer typisch walserischen Streusiedlung überzogen worden.

Die Geschichten des gefürchteten Wildbachs Nolla und des Lüschersees sind einzigartig und erzählen eindrücklich von der Bedeutung der Naturgewalten und ihrer Zähmung durch den Menschen sowie den damit verbundenen Ingenieurleistungen, aber auch Irrungen. Diese Geschichte wird auf dem Erlebnisweg Glaspass – im leeren Seebecken ebenso wie zwischen den Abrissbändern und am Rand des Staatswalds – für den Gast erlebbar gemacht werden. Eine sorgsame, punktuelle Inszenierung dient den Besuchenden als Lesehilfe für die Landschaft und erzählt so die Geschichte der Hangrutschungen.

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Die Themen am Weg

Auf dem Rundwanderweg mit dem Motto «Glaspass – Ein Berg im Fluss» entdecken Sie an den verschiedenen Erlebnisstationen, wie Natur und Kultur diese einzigartige Landschaft prägen und formen.
Zu den Stationen
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Parc da moviment

Der Parc da moviment ist ein neuartiges und zukunftsorientiertes Konzept eines «Fitnessparcours» in der freien Natur.

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Die landwirtschaftlichen Produkte vom Glaspass

Das Besondere am Bewirtschaften von Land auf dieser Höhe, im Gegensatz zum Tal, sind die intensive Sonneneinstrahlung und die steilen Wiesen.
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Der Erlebnisweg Glaspass – Ein Berg im Fluss in den Medien

Seit der Eröffnung der ersten Umsetzungsetappe des neuen Erlebnisweges erfreut sich dieser grosser Beliebtheit. Das Projekt, das vom Tourismusverband Oberheinzenberg (Zweckverband für touristische Infrastruktur der Gemeinden Tschappina, Urmein und Flerden) getragene und vom Naturpark Beverin, Viamala Tourismus und der Regionalentwicklung Viamala mitentwickelt wurde, konnte damit viele der gesteckten Ziele erreichen. Die spannenden Geschichten rund um die Nollaausbrüche, die Hangrutschungen und die spektakuläre Trockenlegung des ehemaligen Lüschersees kann nun genauso einem breiten Publikum zugängig gemacht werden, wie die Geschichte der Walser, der Landwirtschaft und des Skisports am Heinzenberg. Die Wertschöpfung bei bestehenden Einrichtungen (Restaurants, Hofläden, PostAuto, etc.) konnte durch die zunehmenden Besucherfrequenzen signifikant gesteigert werden. Diese Entwicklung steht in einer Wechselbeziehung zur Medienberichterstattung. Mit zunehmender Attraktivität wird der Glaspass für klassische und aber insbesondere auch für soziale Medien relevant. Und mit zunehmender Berichterstattung steigt die Publizität und damit die Gästefrequenzen.

Untenstehend einige ausgewählte Medienberichte zum Erlebnisweg Glaspass – Ein Berg im Fluss.

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