Event

Aussstellung "Blickfeld Obermutten"

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Die kleine Openair-Ausstellung zeigt Obermutten aus der Perspektive von Fotopionieren, die das Walserdorf vor rund einem Jahrhundert besucht haben.

Beschreibung

Datum
26.07.2021 bis 29.08.2021
täglich
Preis Kostenlos

Die kleine Ausstellung zeigt Obermutten aus der Perspektive von Fotopionieren, die das Walserdorf vor rund einem Jahrhundert besucht haben. Die Bilder sind dort platziert, wo die Fotografen einst den Auslöser drückten. Der Spaziergang durch die Vergangenheit macht die Veränderungen von Ortsbild und Landschaft deutlich. Auch im authentisch wirkenden Obermutten haben sich Dorf und Landschaft in den letzten 50 Jahren tiefgreifend gewandelt. Die kleine Ausstellung historischer Fotos unter freiem Himmel soll den Blick dafür schärfen. Dabei geht es nicht nur um Nostalgie, sondern auch um die Fragen: Wie soll Obermuttens Zukunft aussehen, was ist uns wertvoll und wie können wir es schützen und entwickeln? Mehrzahl der in Obermutten gezeigten Fotos stammen aus dem Fundus der Fotostiftung Graubünden. Die ältesten Aufnahmen Obermuttens sind das Werk des Aargauers Jakob Hunziker (1827-1901. Er besuchte die Mutten in den 1890-er Jahren im Zusammenhang mit seinen volkskundlichen Forschungen zu den Bauernhäusern der Schweiz. Der zweite Fotograf, von dem die meisten Bilder der Ausstellung stammen, ist eine Generation jünger. Hermann Heer (1882 – 1936) war Lithograph und Photochrom-Operateur. In seiner Freizeit malte und fotografierte er. Er hat 1927 seine Sommerferien in Obermutten verbracht und das Dorf noch vor dem Brand von 1946 dokumentiert. Obermutten wurde bereits vor dem Ersten Weltkrieg als Postkartenmotiv entdeckt, denn bereits damals entwickelte sich ein bescheidener Fremdenverkehr. Für Bündner Fotografen Grund genug, Postkarten-Ansichten und später auch Fotos für Landschaftsreportagen in illustrierten Zeitschriften zu produzieren. Romedo Guler-Schuhmacher aus Thusis hat das Dorf vor und nach dem verheerenden Brand von 1946 fotografiert. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg hat der Davoser Otto Furter, einer der bedeutendsten Bündner Fotografen, Mutten besucht. Er weckte mit seinen Bildreportagen in der Öffentlichkeit Verständnis für die Schutzwürdigkeit des Alpenraums – lange bevor dieses Anliegen die breite Öffentlichkeit beschäftigte. Zwei seiner Aufnahmen runden die Ausstellung ab.

Karte

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