Tschappina
Das Gebiet der Walsergemeinde erstreckt sich über den Glaspass ins Safiental bis in unmittelbare Nähe von Safien Platz.
Tschappina ist die höchstgelegene Gemeinde am Heinzenberg. Die weit zerstreuten Höfe liegen zwischen 1'400 und 1'850 m ü.M. Zum Gemeindegebiet gehören auch die Fraktionen Innerglas, Ausserglas, Obergmeind, Ober- und Untertschappina. Besiedelt wurde der Ort im 14. Jahrhundert von Walsern, die aus dem Safiental her an den Heinzenberg zogen. Tschappina gehört daher seit Jahrhunderten zu den deutschsprachigen Gemeinden des Kantons Graubünden.
Heute bildet nebst der Landwirtschaft der Tourismus ein wichtiges wirtschaftliches Standbein. Seit 1958 existiert ein Skiliftbetrieb, der als Triebfeder massgeblich am Aufbau einer entsprechenden touristischen Infrastruktur mit Gastbetrieben und Ferienwohnungen beteiligt war. Die Skiliftgesellschaft zählt heute zu den erfolgreichsten in Graubünden.
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