Center da Capricorns - Steinbockzentrum
Das stolze Bündner Wappentier lässt sich hier in die Karten blicken!
100 Jahre später begann die Rückkehr des Steinwildes in die Schweiz. Bis auf eine Population im Gran Paradiso (Italien) war der Steinbock im ganzen Alpenraum ausgerottet. Nachdem Aussiedlungsversuche mit Steinbock-Ziegen-Mischlingen fehlschlugen und das italienische Königshaus keine Steinböcke verkaufen wollte, wurden Jungtiere aus dem Gran Paradiso in die Schweiz geschmuggelt. Sie wurden zuerst im Tierpark "Peter und Paul" in St. Gallen, ab 1914 auch im Tierpark "Harder", Interlaken, aufgezogen und gezüchtet.
Am 8. Mai 1911 wurden im Gebiet der Grauen Hörner SG die ersten fünf Steinböcke freigesetzt. Heute leben in der Schweiz 15'000 Tiere. 1954 wurde in der Region Rheinwald-Safien-Schams wieder Steinwild angesiedelt. Heute lebt im Gebiet Anarosa am Schamserberg eine grosse Steinbockkolonie. Seit 1977 darf die Art wieder kontrolliert bejagt werden. Die Wiederansiedlung des Steinbockes war das erste Artenschutzprogramm der Schweiz.
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